Das "Liegestützbrett" (Pushup board) ist keine neumodische Erfindung. Es wurde seit Jahrhunderten in unterschiedlichen Kulturen beim Training eingesetzt und ermöglicht, eine Vielzahl von Übungen besser und wirkungsvoller auszuführen.
- Durch die Möglichkeit mit den Händen fest zuzugreifen, können mehr Muskelgruppen aktiviert werden, als wenn die Übungen ohne das Brett ausgeführt werden.
- Ebenfalls sind Zugbewegungen möglich.
- Die Handgelenke werden weniger belastet, da der Winkel deutlich unter 90 Grad liegt (dies läßt sich leicht an jeder Tischkante testen: Wenn um die Tischkante herumgegriffen wird und nur zwei Drittel oder die Hälfte des Handtellers auf dem Tisch aufliegen, verschwinden bei den meisten Menschen, denen die "normale" Liegestützhandhaltung Schmerzen bereitet, diese augenblicklich).
- Für viele, die mit dem Brett trainieren, fühlen sich die Bewegungen damit "besser und richtiger" an. Wobei dies nicht mit "leichter oder lascher" gleichzusetzen ist. Wer fünf Minuten der folgenden Übung schafft, darf sich, laut Steve Maxwell zu der Gruppe der Weltklasseathleten zählen: 20 Sekunden Sprinter lunges (alternierende Beinwechselsprünge), dann 10 Sekunden "Pause" in der Plank-Position ("Körperbrett", Liegestützposition mit durchgestreckten Armen). Eine fantastische Ganzkörper- und Kardioübung.
Videos unten auf dieser Seite: Die beiden Videos mit Björn Friedich zeigen einige Übungen mit dem Liegestützbrett und geben wichtige Hinweise, was bei dem Training mit dem Brett zu beachten ist. Einen ausführlichen Bericht von Björn Friedrich in seinem Fighter-Fitness-Blog finden Sie hier: www.grappling.de