Die Verwendung von Keulen erhöht die Koordination, die Griffkraft, die Körperspannung und die Kraft der Muskelketten des gesamten Schultergürtels und Halsbereichs. Solch ein Training ist sehr funktionell und auch optimal geeignet als spezifisches Zusatztraining für Kampfsportarten (Ringen, Judo, Grappling, MMA, ...).
Das Keulentraining wird im persischen und indischen Raum seit Alexander dem Großen bis heute betrieben und geht eng mit der Entwicklung des Ringkampfes in diesen Breiten einher. Die Keulen waren auch bei den Ringern Mitte des 19. Jhdt. (Karl Gotch, u.a.) ein Geheimtipp für das sportartbezogene Krafttraining.
Beim Keulentraining werden leichte Keulen von wenigen hundert Gramm bis zu sehr schweren Keulen mit 17 kg oder mehr bewegt.
Das Training mit den Keulen verläuft in zyklischen Schwüngen und Bewegungen, die von alternierenden und gleichzeitigen Wiederholungen bis zu ganzen Bewegungskombinationen erfolgen.
Hier ein Größenvergleich der 2 kg (links im Bild) und 4 kg Keulen mit einer 16 kg Kettlebell.